Anläßlich eines Studio-Shootings bei einem bekannten Hamburger Fotografen entstand u.A. dieses schöne Studio-Portrait.

Ich fotografiere gerne Gesichter und möglichst ’nah dran‘ – sie drücken für mich mehr aus, als Portraits, die den Körper teilweise oder ganz mit einbeziehen. Das Gesicht als ein Spiegelbild der Seele: So wie hier sehen Freundlichkeit, Offenheit und Zugewandheit aus – finde ich.

Es entstanden an diesem Abend viele schöne Portraits. Z.B. dieses

Charlotte 3/4 Portrait

In einem anderen Forum kam die Frage auf: „Wo schaut sie wohl hin ?“ Die Frage ist einfach beantwortet. Wir waren mehr Fotografen als Modelle an dem Abend. ich war gar nicht dran und sie blickt in die Richtung, aus der sie das eigentliche Foto erwartet.

Oder dieses:

Charlotte relaxed im Ledersessel

Ich fragte ganz unprofessionell, ob sich das Model auch mal in den Sessel ‚flegeln‘ könnte. Der Begriff löste Irritation aus.

An dem Abend hab ich also als Fotograf zweierlei gelernt. Drücke dich klar aus, wenn du eine bestimmte Haltung beschreibst. Und fotografiere am Besten, wenn du auch die Aufmerksamkeit des Models hast.

Danke Charlotte !

Ich hoffe, in Zukunft mehr in Richtung People-Fotografie zu gehen. Abwarten und Tee trinken, denn es ist noch kein Meister vom Himmel gefallen.

„Charlotte“ F2.2  1/100s  ISO 2500  (Sony SEL 50/1.8 an ILCE-7m3)